Ab der 5. Spielminute war es auch der Gastgeber, der mehr vom Spiel hatte. Die bereits abgelaufenen 300 Sekunden verliefen einschläfernd und waren von vielen Einwürfen geprägt. Die erste große Chance hatte Balzuweit, als er allein auf Torwart Kater zusteuerte, doch am Schlussmann scheiterte. Eine Minute später lag den Löwenbergern der Torschrei auf den Lippen, doch der gute Schiri Enrico Mattes (Angermünde) entschied beim Tomczyk-Treffer auf Abseits. Dann folgte der Auftritt von Mathias Feiler. Aus 20 Metern nahm er den Ball volley und jagte das Leder zum 1:0 unter die Latte. Dieses Tor war wie ein Weckruf für die Gäste. Sie waren es jetzt, die das Spiel bestimmten und Löwenberg in die Defensive drängten. Schulz zog in der 32. Minute ab. Der Ball landete an der Latte und von dort genau vor die Füße von Heiko Bordt. Der wiederum tanzte einen Löwenberger aus und traf zum 1:1. Nun war es die Mannschaft von Trainer Reiko Hornauer, die Druck machte und den Ball gut laufen ließ. Wiederum zog Schulz ab, doch LSV-Torwart Raupach kratzte den Ball aus dem Dreiangel. Die Löwenberger retteten sich in die Pause. Nach dem Seitenwechsel änderte sich vorerst nichts am Spielverlauf. Die Rot-Weißen bestimmten das Spiel. Tomczyk und Degener waren bei Werder und Richter abgemeldet. Fünf Minuten waren gespielt, da setzte sich Manuel Stölke durch und traf zum 2:1. Von nun an lauerte der Gast auf Konter und Löwenberg war optisch überlegen. Chancen blieben eher Mangelware. Bis zum Pfostenschuss von Degener (77.). Ab diesem Zeitpunkt schnürte der LSV den Gegner in deren Hälfte ein. Jetzt stand Torwart Kater wieder im Mittelpunkt. Er hielt das 2:1 fest. Der Flatower Marcus Morgner hätte bei einem Konter alles klarmachen können, doch sein Schuss war sichere Beute für Raupach.
Neun Minuten vor dem Ende war es passiert. Sebastian Tomczyk war Lars Werder zum ersten Mal entwischt und es klingelte zum 2:2. Das war auch gerecht.